Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2017
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Ausflugslokale

Döhrener Turm

Der Döhrener Turm steht nicht in Döhren, sondern in Hannovers Südstadt. Der Turm wurde 1382 südlich von Hannover als Teil der Hannoverschen Landwehr mit 17.000 Mauer- und Dachsteinen errichtet. Der Turm wurde mit drei Geschossen erbaut, die einen Innendurchmesser von rund vier Meter haben. In den 1,3 Meter starken Wänden wurden Schießscharten eingelassen.

Wie auch die anderen Warttürme und Warthäuser des Landwehrsystems diente auch dieses Bauwerk seit dem Mittelalter mehreren Zwecken. Der Turm war lange Zeit Teil der militärischen Vorfeldverteidigung der Stadt, Grenz- und Zollstation mit Schlagbaum und Wirtshaus sowie Posten zur Überwachung des Holzdiebstahls aus der Eilenriede. Die Turmbesatzung verzögerte 1486 angeblich einen Überfall auf die Stadt. Die Angreifer errichteten Scheiterhaufen brannten den Turm nieder und töteten die Besatzung. Ab 1488 wurde der Döhrener Turm auf dem Grundriss des alten Turms neu errichtet, was die Inschrift eines Steins bezeugt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor er seine militärische Bedeutung. Bis 1650 war er noch mit einem Turmwächter besetzt, danach diente er als Zollstation. Ende des 16. Jhs. wurde eine Schenke mit Wohngebäude am Turm eingerichtet. Später entwickelte sich daraus eine Waldwirtschaft.

Gruss vom Döhrener Thurm | 03.02.1900

Döhrener Turm | 20.05.1928

Im 19. Jh. nutzten die Städter für Sonntagsausflüge eine Pferdebahn von der Stadt zum Turm. Der Turm wurde 1888 umgebaut. Dabei wurde auf die drei Geschosse ein achteckiges Fachwerkgeschoss mit Spitzdach aufgesetzt. An der Nordseite wurde ein Reliefbild eines Knappen mit städtischem Wappen angebracht. In dieser Zeit befanden sich noch Wohngebäude und Stallungen am Turm, die wahrscheinlich um 1930 abgerissen wurden. 1890 führte am Turm die Straßenbahnlinie von Hannover nach Laatzen vorbei. Bei der Eingemeindung von Döhren und Wülfel in die Stadt Hannover 1907 wurden die Grenzsteine nahe dem Döhrener Turm weiter stadtauswärts verlagert. Die Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs schädigten die Bausubstanz des Turms. Obwohl nicht direkt von Bomben getroffen, gab es Risse in den Deckengewölben und auch das Dach war abgedeckt worden. Die Schäden am Turm wurden nur notdürftig ausgebessert. Erst 1975 wurde von der Stadt Hannover mit Hilfe von Spenden durch Bürger restauriert. Dabei entstanden ein Kaminzimmer und der repräsentative Ausbau des oberen Holzgeschosses. 1982 wurde das 600-jährige bestehen des Turms mit einem Fest gefeiert.

Tödlicher Streit am Döhrener Turm: Gast stach den Wirt mit einem Degen nieder!

Zu den Gästen in der Schank- und Speisewirtschaft am Döhrener Turm, am 3. August 1670 zählte eine Gruppe hannoverscher Reiter. Der Wirt bedient seine Gäste. Nichts deutet daraufhin, dass dieser Abend für ihn anders verlaufen sollte, als bisher. Ohne ersichtlichen Grund entsteht ein Streit unter den vornehm gekleideten Gästen. Nach heftigem Wortwechsel zieht einer der Reiter seinen Degen und verletzt einen Kameraden an der Brust. Voll Zorn zückt der Angegriffene ebenfalls seine Waffe und wirft sie nach dem Gegner. Der Degen verfehlt sein Ziel, der Angreifer kann aus der Schenke entkommen. Der Wirt aber, der in guter Absicht dazwischen gekommen ist, wird von dem Wurfgeschoss getroffen, und bricht schwer verletzt zusammen.

Die Spitze hatte sich nahe seinem Herzen in den Leib gebohrt. Zwei Tage später, an einem Sonnabend gegen vier Uhr, stirbt er im Kreise seiner Familie. Auch sein Mörder ist durch die Brustverletzung arg mitgenommen. Noch in derselben Nacht erhält er - von Soldaten bewacht - vom Döhrener Pastor das Abendmahl. Am nächsten Morgen transportieren die Soldaten den Verletzten auf einem Schlitten nach Wülfel, wo er im Hause des Vogts inhaftiert wird. Pastor Mauritius Feseke, übermittelte die Vorfälle im Kirchenbuch und schließt seinen Bericht mit: „Wie es nun mit selben nach diesem ablauffen wird, lehret die Zeit.“

Und Zeit sollte auch vergehen. Erst am 14. März 1671 findet sich im Kirchenbuch eine weitere Eintragung. Nach 30 Wochen Arrest im Hause des Vogts wurde der inzwischen genesende hannoversche Reiter wieder freigelassen. Auch die Witwe fand ein neues Glück. Sie hat „in dieser vorhergehenden Fastnachtswochen mit Berend Krakke sich wieder verheyrathet.“

Dornröschen

Das Dornröschen besteht seit 1875 und dient bis heute als Ausflugslokal mit Biergarten. Der Restaurant- und Kaffeegarten in Hannover-Herrenhausen (Steintormasch) befindet sich direkt an der Leine mit Ausblick auf den Fluss. Auf der anderen Uferseite befindet sich der Stadtteil Linden-Nord. Die Adresse lautete In den Kämpen 1 a., später dann Nummer 54.

Restaurant und Kaffeegarten Dornröschen... | 09.05.1928

Restaurant und Kaffeegarten Hannover am Leineufer

Vor 1914 ist Heinrich Wenke bis 1915 Besitzer des Ausflugslokals, er übernimmt danach eine Gaststätte in der Hildesheimer Straße 11, in dem Haus wohnt er auch bis 1928/29 privat. Ab 1915 ist Wilhelm Lüdemann bis 1928 Betreiber des Restaurant- und Kaffeegartens. Noch im gleichen Jahr verkauft er die Immobilie an die Familie Kiehne aus Bad Münder am Deister in Niedersachsen. Besitzer sind nun nachweislich bis 1941 zu gleichen Teilen, Fräulein D. Kiehne, der Ingenieur Hermann Kiehne und der Hotelier Kurt Kiehne. Kurt Kiehne bewirtschaftet die Gaststätte und wohnt auch im Haus.

Während des Zweiten Weltkriegs blieb das Fachwerkgebäude verschont. Beim großen Hochwasser am 10. und 11. Februar 1946 wurde es jedoch überflutet, und es ertranken nahe dem Dornröschen zwei Personen. Vor 1949 bis 1953 war nun Georg Rehkemper Besitzer der Gaststätte und von 1954 bis Juni 2015 betrieb die Künstlerin Christa Reinhardt (?-2015) das Lokal.

Fasanenkrug

Die Parkgaststätte Fasanenkrug in der Burgwedeler Straße 30, in Hannover-Bothfeld, mit der großen Terrasse und großem Biergarten liegt etwas abseits der Hauptstraße. Der Fasanenkrug wurde um 1840 als Poststation und zum Pferdewechsel der Postgespanne in Richtung Celle errichtet. Der Fasanenkrug wird 1897 in der Preußischen Landesaufnahme erstmals als Wirtshaus erwähnt. Das Ausflugslokal war schon seit 1897 durch die Straßenbahnlinie nach Buchholz und anschließendem Fußweg erreichbar. Ab 1901 gab es dann auch direkt vor dem Lokal eine Straßenbahnhaltestelle.

Vor 1910 war Dore Pass Inhaberin der Gaststätte. Am 13. Juni 1910 erwarb der Gastwirt Heinrich Wittel das Lokal und Anfang der 1920er-Jahre übernahm Heinrich Schnur die Immobilie. Ab 1929 leiteten für kurze Zeit die Brüder Hans und Christian Peters das Haus. 1930 übernahm wieder Heinrich Schnur mit seinem Partner Gottlieb Lubeck das Ausflugslokal.

Mitte der 1930er-Jahre boomte der Fasanenkrug, sodass ein Besuch zum Erlebnis wurde. Das Ausflugslokal mit Gaststätte und Restaurantbetrieb wurde immer weiter ausgebaut. Es gab unter anderem Obstplantagen, einen Kaffeegarten mit einer Fasanerie, ein Wildgatter, Goldfisch- und Schwanenteiche.

Nachdem sich Heinrich Schnur und Gottlieb Lubeck trennten machte Herr Lubeck bis zum Zweiten Weltkrieg allein weiter. Von 1953 bis zur Schließung 1985 war die Familie Bonfert Inhaber des Ausflugslokals. Zu dieser Zeit fanden fast 3000 Besucher im freien und 200 Besucher im Saal Platz.

Nachdem der Fasanenkrug 1985 geschlossen wurde, stand das Gebäude leer. Am 24. April 1990 brannte das Haus, vermutlich durch Brandstiftung, bis auf die Grundmauern ab. 1991 wurde auf dem Grundstück ein kleines Einkaufszentrum errichtet und als Nachfolger wurde das kleine Restaurant Fasanenkrug als neues Fachwerkhaus mit Terrasse und Biergarten gebaut.

Parkgaststätte Fasanenkrug Hannover | 18.08.1966

Lister Turm

Ursprünglich war der Lister Turm ein Wartturm der mittelalterlichen Hannoverschen Landwehr und wurde 1387 erstmals erwähnt. Das alte Gebäude, sowie das zugehörige Forsthaus und der Turm wurden Mitte des 19. Jhs. abgebrochen und durch eine neue romantisierende Nachbildung 1895 vom Architekten Hermann Schaedtler (1857-1931) ersetzt. Der angeschlossene Bier- und Kaffeegarten mit immerhin fast 3000 Sitzplätzen war und ist ein beliebtes Ausflugsziel der Hannoveraner. Auf dem Freigelände fanden regelmäßig große Garten-Konzerte und Gesangsdarbietungen statt.

              

            Listerturm | 17.08.1903                      Listerturm | 16.06.1905                               Listerthurm
                                                                                                                    Inhaber Franz Kasten | 30.08.1903

Die Gebäude überstanden den Zweiten Weltkrieg unversehrt, da sie am Rand der Eilenriede, dem Stadtwald von Hannover stehen. Der Lister Turm beherbergte auch zeitweise die Hochschule für Musik und Theater. Heute dient der Lister Turm als Freizeitheim der Landeshauptstadt Hannover (LHH) für die Stadtteile List und Oststadt.

Gruss vom Listerturm | 01.08.1898

Listerturm | 08.05.1910

Justus Garten

Auf der Landspitze am Zusammenfluss der beiden Flüsse Leine und Ihme wurde Anfang des 20. Jhs. das Gartenlokal Justus Garten betrieben. Mit einer kleinen Fähre fuhren die Fahrgäste vom Justus Garten in der Calenberger-Neustadt / Glocksee, hinüber zur Stärkestraße, in Linden-Nord.

Heinrich Bernhard Justus wird 1861 als Bootsverleiher, an der Hafenstraße, im Adressbuch erwähnt. Das Gartenlokal Justus Garten wurde vor 1868 von ihm als Schankwirtschaft eröffnet. Das Lokal an der Hafenstraße 2 bestand aus einem Fachwerkbau und einem Musikpavillon. Es war das einzige Gebäude in der Straße. Der Gastwirt nutzte das große Haus am Ende der Glockseestraße auch als seien privaten Wohnsitz.

Da das Lindener Ufer, dicht mit Fabriken und Mietshäusern bebaut war, sah der Gastwirt eine weitere Einnahmequelle und beantragte die Erlaubnis zum Betrieb einer Fähre. Auf dem Boot durften bis zu 30 Personen mitfahren; auch der Transport von Tieren und anderer Waren war genauestens geregelt.

 

Justus Garten, Gruss aus Hannover | 24.08.1901

Nach dem Tod von Heinrich Justus ließ einer seiner Nachfolger um 1900 das Ausflugslokal neu errichten. Das ursprüngliche Gartenlokal blieb dabei jedoch erhalten. Der dreigeschossige Neubau verfügte unter anderem über ein Restaurant, eine Veranda und eine Kegelbahn; über eine große Treppe ging es ins Freie, wo mehr als 500 Gäste Platz hatten.

Besitzer des Grundstücks Hafenstraße 2 war die Stadt Hannover, als 1919 Carl Schmidt das Ausflugslokal pachtete und auch den Fährbetrieb übernahm. Auch er wohnte im gleichen Haus. Laut Adressbuch von 1928/29 betrieb Carl Schmidt noch eine zweite Gastwirtschaft, in der Knochenhauerstraße 13 (Altstadt). Im März 1933 gab es ein schweres Fährunglück - mit tödlichem Ausgang. Die näheren Umstände sind nicht bekannt, Carl Schmidt kündigte daraufhin seinen Pachtvertrag für das Ausflugslokal und den Fährbetrieb. Die Gaststätte in der Knochenhauerstraße gab er schon vorher auf.

Im Frühjahr 1934 verpachtete die Stadt das Lokal an den SA-Marinesturm Hannover, der ehemalige Marine-Angehörige aus der Kaiserzeit in sich vereinte. Mit der Fähre durften Funktionäre der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) nun umsonst fahren. Das Hauptgebäude übernahmen später die Hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra AG, um es als Übernachtungsheim für ihre Fahrer zu nutzen. 1938 gab es die Hafenstraße dann nicht mehr, sie wurde ein Teil des Üstra-Betriebshofs an der Glocksee. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude komplett zerstört. Der Fährverkehr lief noch bis ca. 1950 weiter. Auf dem Gelände findet heute einmal jährlich das Fährmannsfest statt. An das Ausflugslokal Justus Garten erinnert heute der Name der Justus-Garten-Brücke.

Pferdeturm

Der Pferdeturm wurde 1387 als Wartturm, der Hannoverschen Landwehr am Teilstück zwischen der Stadt Hannover und dem Dorf Misburg errichtet. Südlich und nördlich des Pferdeturms finden sich in der Eilenriede heute noch gut erhaltende Abschnitte der Landwehr mit Graben und Wall. 1404 wurde der Turm als Hardenbergstorn erstmals urkundlich erwähnt. Die ausgebaute Landwehr schützte als vorgeschobenes Grenzsicherungs- und Befestigungssystem das mittelalterliche Hannover.

Gruss vom Pfredethurm | 25.03.1900

Waldrestauration Pferdeturm | 07.02.1905

Wie die anderen Landwehrtürme (Lister- und Döhrener Turm) wurde der Pferdeturm als Durchgangsstation an einer Straße errichtet. Eine Wartstation mit Schlagbaum überwachte den Verkehr zur Stadt. Der Name Pferdeturm ergab sich erst später durch einen Pferde- und Fohlenstall, den der Stadtrat an dieser Stelle hatte einrichten lassen. Nachdem die Landwehr, als Sicherung der Stadt an Bedeutung verloren hatte, diente der Pferdeturm als Forstamt, um den massiven Holzdiebstahl in der Eilenriede einzudämmen. 1890 zerstörte ein Brand das Forsthaus. Danach wurde ein zweistöckiges Gebäude direkt am Turm errichtet. Das Haus diente bis zum Zweiten Weltkrieg als Ausflugscafé und wurde danach leider abgerissen.

Waldwirtschaft Pferdeturm, Inh. Eduard Bock | 05.08.1905

Städt. Waldwirtschaft Pferdeturm | 14.04.1912

1892 erhielt der Pferdeturm ein Fachwerkgeschoss mit spitzem Dach. Der Turm hat einen nahezu quadratischen Grundriss von etwa vier Meter Seitenlänge. Der untere Bereich besteht bis in 3,8 Meter Höhe aus Bruchsteinen. Darüber sind weitere Geschosse in Ziegelbauweise aufgesetzt. 1965 erfolgten weitere Renovierungsarbeiten, auf die ein Ziegelstein hinweist.

Steuerndieb

Der Steuerndieb wurde 1392 als Warthaus für den Wege- und Holzwart in der Eilenriede (Zooviertel) errichtet. Der Name bedeutet Steure dem Dieb. Später, gegen Ende des 17. Jhs. wurde aus dem Wartehaus die Waldgaststätte Steuerndieb.

           

                      Gruß aus Hannover | 29.07.1899                                       Gruss vom Löwenpark | 31.03.1907
                    Der Klosterbruder bei Steuerndieb...                                             Steuerndieb-Hannover

1750 wurde ein neues Forst- und Wirtshaus gebaut. Ab 1872 war das Wirtshaus dann nur noch Gaststätte. Anfang 1900 wurde dann auch eine Kegelbahn eingeweiht. Von 1901 bis 1904 wurde, nach Abriss des alten Gebäudes, ein Neubau im Neobarock errichtet und ein kleiner Park angelegt. Es fanden nun bis zu 4000 Gäste im Bier- und Kaffeegarten Platz.

             

                              Steuerndieb | 28.09.1908                                   Hannover-Eilenriede Steuerndieb | 30.10.1909

Die nördliche Eilenriede war zwischen den Jahren 1924 und 1939 sowie 1949 und 1955 eine Rennstrecke für Motorradrennen. Das Eilenriede-Rennen war ein Hannoversches Großereignis mit internationalem Bekanntheitsgrad. Der fünf Kilometer lange Rundkurs führte mitten durch das Waldgebiet. Start- und Zielpunkt war die Waldgaststätte Steuerndieb. Die beiden weiteren Eckpunkte waren der Lister Turm und der Zoologische Garten Hannover. Während des Zweiten Weltkriegs war das Rennen ausgesetzt. Die Zuschauerzahlen steigerten sich von anfangs 40.000 Personen auf bis zu 130.000 Zuschauer. Umweltschutzgründe und gestiegene Sicherheitsauflagen sorgten 1955 für das Ende der Rennveranstaltungen.

             

                     Gruss vom Steuerndieb | 08.10.1912                                           Steuerndieb | 17.03.1917

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus als Vorratslager für die Wehrmacht genutzt. Das Gasthaus ist bei Luftangriffen stark beschädigt worden und diente mehrere Monate als Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge. Nach dem Krieg wurde der Steuerndieb von der britischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und 1955 abgerissen. 1956 ist das separat stehende Nebengebäude, die sogenannte Hanebuthhöhle erweitert und zur neuen Waldgaststätte Steuerndieb, umgebaut worden, seit 1967 Restaurant.

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / Postkarten / Text

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Adress- und Fernsprechbücher der Stadt Hannover
Geschichte der Stadt Hannover II | Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche Verlag | 1994
1939. Hannovers Weg in den Zweiten Weltkrieg | Wolfgang Steinweg | Verlagsgesellschaft Madsack Hannover | 1989
Hannover, Die Grosstadt im Grünen | Fr. Stadelmann | Verkehrs-Verein Hannover e.V., Hannover | 1927
Hannover, Kunst-Lexikon und Kultur-Lexikon | Helmut Knocke, Hugo Thielen | Schäfer Verlag Hannover | 1994
Nach dem Krieg war immer Theater | Horst Deuker | Projekt - www.lebensraum-linden.de | 2010
Stadtarchiv Hannover
Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart | Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei | 2009
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