Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2017
Kriegerdenkmal | Neues Haus
http://www.postkarten-archiv.de/kriegerdenkmal-neues-haus.html

© Postkarten-Archiv | Andreas-Andrew Bornemann | Hannover-Linden | 2002-2017

Kriegerdenkmal | Provinzial-Siegesdenkmal | Neues Haus

Um das Kriegerdenkmal | Neues Haus-Archiv anzuschauen - bitte den Archiv-Link öffnen.
Archiv - Kriegerdenkmal | Neues Haus

Das Kriegerdenkmal, auch Provinzial-Siegesdenkmal genannt stand am Neuen Hause, am Emmichplatz, in der Hannover-Oststadt. Heute befindet sich dort die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH).

Kriegerdenkmal u. Neues Haus | 17.10.1912

Das Denkmal wurde von Herrmann Volz (1847-1941) 1884, zur Erinnerung an den großen deutsch-französischen Krieg von 1870/71 errichtet. Enthüllt wurde das Monument am 10. Mai 1884. Die aufwendigen Skulpturen, trauernde Hannovera, triumphierende Germania und zwei Löwen wurden im Zweiten Weltkrieg 1941 eingeschmolzen und der Rest abgebrochen.

Kriegerdenkmal mit Hohenzollernstraße | 07.06.1906

Kriegerdenkmal | 25.02.1900

Am Kriegerdenkmal | 23.08.1912

CDV (Carte-de-Visite) | KAB (Kabinettfotos) von Kriegerdenkmal

                  

             Das neue Krieger-Denkmal             Kriegerdenkmal - Karl F. Wunder                    Das Kriegerdenkmal
                      Südseite | 1886                                                                                    Römmler & Jonas | 1893

Neues Haus

Der Nachfolgebau des 1712 erbauten Pesthauses (Quarantäne-Station), welches an gleicher Stelle (Emmichplatz), unter gleichem Namen, als eine Art Schleuse die Pest aus der Stadt Hannover fernhalten sollte, wurde als die Pest ausblieb funktionslos. Das alte Pesthaus wurde später verkauft und durch einen Prachtbau ersetzt. Der Neubau, des Neuen Hauses wurde 1894 vom Architekten Paul Rowald (1850-1920) für den Restaurantbetreiber Otto Goetze (1832-1894) errichtet.

Das neue Haus, Gruss aus Hannover | 18.05.1898

Neues Haus Concertsaal - Inh. Th. Meyer | 18.06.1906

Hauptsächlich diente es dem Vergnügen der Hannoveraner - und zwar als Tanz- und Ausflugslokal mit fast 1100 Sitzplätzen in seinem Kaffeegarten. Es wurden unter anderem Promenadenkonzerte, Winterbälle und Kostümfeste veranstaltet. Hierbei machte sich besonders die attraktive Lage zum Stadtwald Eilenriede, positiv bemerkbar. Um 1900 war Th. Meyer Inhaber des Ausflugs- und Tanzlokals. 1924 kaufte die Stadt Hannover das Etablissement zurück und es wurde ein einfaches Tanzlokal.

Das Neue Haus wurde 1936 geschlossen und 1937 als "Haus der Frau" der Nationalsozialistischen Frauenschaft (NSF) überlassen. Die Nationalsozialistische Frauenschaft (NSF) war die Frauenorganisation der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP). Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude nur leicht beschädigt.

Das neue Haus | 15.12.1911

Neues Haus | 16.03.1931

Seit 1948 betrieb die Stadt Hannover das Neue Haus in eigen Regie und später wurde es von der Landesbühne genutzt. 1956 wurde im Park, hinter dem Neuen Hause, der erste Minigolfplatz Hannovers errichtet. Im August 1968 schloss das Neue Haus, und am 26. November 1969 wurde das Gebäude abgebrochen. Heute stehen vor der 1973 errichteten Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) noch die Überreste der Arkaden des Neuen Hauses.

Literatur- und Quellenverzeichnis

Andreas-Andrew Bornemann / CDV / KAB / Postkarten / Text

Wer etwas zu berichten oder zu berichtigen hat kann sich gerne beteiligen.
Einfach eine E-Mail an mich senden und mitmachen.

Geschichte der Stadt Hannover I/II | Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche Verlag | 1994
Hannover, Die Grosstadt im Grünen | Fr. Stadelmann | Verkehrs-Verein Hannover e.V., Hannover | 1927
Hannover, Kunst-Lexikon und Kultur-Lexikon | Helmut Knocke, Hugo Thielen | Schäfer Verlag Hannover | 1994
Stadtarchiv Hannover
Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart | Dr. Klaus Mlynek, Dr. Waldemar R. Röhrbein | Schlütersche GmbH & Co. KG Verlag und Druckerei | 2009
Wikipedia - Die freie Enzyklopädie